06-Warum haben wir zugenommen?
Noch wichtiger als die Frage: Warum wollen wir abnehmen? erscheint mir die Frage: Warum haben wir zugenommen?
Man wird ja nicht eines Tages wach und hat um 10, 20, 30 kg mehr als am Vortag.
Die Antwort kann deshalb natürlich auch nicht lauten: Weil ich zu viel oder zu falsch gegessen habe. Denn eigentlich hätte ich damit ja schon viel früher aufhören können. Warum also konnten wir nicht früher auf die offensichtliche Veränderung reagieren?
Wir müssen endlich akzeptieren lernen, dass Übergewichtig- oder Dicksein am geringsten eine Frage der Essenszufuhr ist. Dick wird man zuerst im Unterbewusstsein. Der Körper zieht dann nach. Und wenn es uns bewusst wird, dann kippen wir in die Fehlannahme, dass auch auf bewusstem Wege etwas verändert werden kann.
Doch ganz so ist es nicht. Unser Bewusstsein kann uns dann nur dabei helfen, indem wir uns bewusst machen, dass wir auf unser Unbewusstes achten lernen sollen. Unbewusstes bewusst machen sollen.
Wie ich schon schrieb: Gewichtszunahme ist ein Symptom. Aber nicht eines für zuviel essen!
Es gibt viele Menschen, die fressen wie die Scheunendrescher und nehmen nicht zu. Und es gibt viele Menschen, die essen ganz wenig und nehmen nicht ab. Und alle diese sind keineswegs krank!
Auch die vielzitierten Gene sind es oftmals nicht.
Kinder dicker Eltern müssen selber keineswegs dick werden. Und wie viele Kinder gibt es, die schlanke Eltern haben, und sie selber sind schlichtweg fett.
Der wesentlichste Dickmacher in unserer Gesellschaft ist die Angst! Wovor auch immer.
Angst aber kann nur auf Menschen einwirken, die selbstunsicher sind. Selbstunsichere Menschen wiederum sind ein gefundenes Fressen für die Wirtschaft. Und werden aus diesem Grunde von den Wirtschaftsbossen herangezüchtet wie die Champignons.
Und unsere Eltern und Großeltern, die in das Zeitalter der Werbungslastigkeit hineinwuchsen - und damals viel zu wenig Zeit hatten, sich um diese Bereiche zu kümmern (die hatten alle Hände voll damit zu tun, aus dem Nichtshaben herauszukriechen), konnten diese Selbstunsicherheit bereits ebenfalls nicht von sich abwenden und trainierten ihre Kinder perfekt in diesen Kreislauf hinein.
Wie sich denken lässt, möchte ängstliche Menschen ihre Angst verbergen. Und tun dies zuerst einmal vor sich selber. Sie bauen eine Schutzzone um sich. Ihre Angst wird dadurch zum Nebenprodukt. Wie bei allen realen Ängsten, die ja im Grunde immer innere Ängste ausdrücken.
Dies ist aber dem dicken Menschen nun nicht mehr möglich. Denn er zeigt seine Angst offensichtlich. Muss täglich vor den Augen aller Mitmenschen damit herumlaufen. Logischerweise versucht er, diese Offensichtlichkeit loszuwerden.
Wie wir aber auch sofort erkennen müssen, äußeres Einwirken ist der falsche Weg.
Der richtige wäre natürlich, den Ängsten auf die Spur zu kommen, dann bräuchte er kein Übergewicht mehr. Dies wird aber in den meisten Fällen perfekt verhindert, weil die Unsicherheit der Menschen so stark geschürt wird.
Die meisten Menschen richten sich an der allgemeinen Meinung aus. Sie vertrauen ihren eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen viel zu wenig.
Ein Mensch, der Harmonie zwischen Geist und Körper anstrebt, wird seinem Gewicht nur wenig Bedeutung zuweisen. Er wird versuchen, im Einklang mit seinen eigenen Wahrnehmungen zu leben und diese werden natürlich auch seinen Körper betreffen. Also wird er genau wissen und fühlen, was und wieviel er essen kann, damit er sich in Harmonie mit sich selbst befindet. Und ob er damit nun etwas dicker oder dünner ist, wird vollkommen egal sein.
Es lässt sich denken, dass solche Menschen von der Wirtschaftsmafia nicht geschätzt werden. Was sollte man denen aufs Auge drücken können?
Deshalb wird die öffentliche Meinung und damit das kollektive Unbewusste sorgfältig darauf ausgerichtet, den Menschen vorzugaukeln, dass sie selbst nicht wissen, was für sie gut ist. Das geschieht auf diese Weise, dass uns etwas vorgesetzt wird, das eigentlich nicht erreichbar ist. Und darüber hinaus auch gar nicht wirklich erstrebenswert IST, weil DAS ja dann wirklich die Gesundheit schädigt. Und nicht nur die des Körpers ...
Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in einer Konsumgesellschaft, die den Genuss und das Highlife an oberste Stelle stellt. Wesentlich logischer würde hier doch erscheinen, dass es in dieser Gesellschaft viele dicke, glückliche Menschen geben sollte, die gern spazieren gehen und auf sonnigen Parkbänken sitzen.
Aber was wird uns präsentiert? Hungerhaken bis zum Abwinken. Extremsportler, die mit 20 Jahren bereits halbe Krüppel sind. DAS sind die Vorbilder, die uns hingestellt werden. Doch bitte wer sollte in einem durchschnittlich alltäglichen Leben so herumlaufen? Und wozu?
Es gibt nur einen Grund dafür: Der breiten Masse ihr Unvermögen vor Augen zu führen! Weil sie dadurch keine Selbstsicherheit entwickelt und für die öffentlichen Suggestionen höchst empfänglich ist.
Man wird ja nicht eines Tages wach und hat um 10, 20, 30 kg mehr als am Vortag.
Die Antwort kann deshalb natürlich auch nicht lauten: Weil ich zu viel oder zu falsch gegessen habe. Denn eigentlich hätte ich damit ja schon viel früher aufhören können. Warum also konnten wir nicht früher auf die offensichtliche Veränderung reagieren?
Wir müssen endlich akzeptieren lernen, dass Übergewichtig- oder Dicksein am geringsten eine Frage der Essenszufuhr ist. Dick wird man zuerst im Unterbewusstsein. Der Körper zieht dann nach. Und wenn es uns bewusst wird, dann kippen wir in die Fehlannahme, dass auch auf bewusstem Wege etwas verändert werden kann.
Doch ganz so ist es nicht. Unser Bewusstsein kann uns dann nur dabei helfen, indem wir uns bewusst machen, dass wir auf unser Unbewusstes achten lernen sollen. Unbewusstes bewusst machen sollen.
Wie ich schon schrieb: Gewichtszunahme ist ein Symptom. Aber nicht eines für zuviel essen!
Es gibt viele Menschen, die fressen wie die Scheunendrescher und nehmen nicht zu. Und es gibt viele Menschen, die essen ganz wenig und nehmen nicht ab. Und alle diese sind keineswegs krank!
Auch die vielzitierten Gene sind es oftmals nicht.
Kinder dicker Eltern müssen selber keineswegs dick werden. Und wie viele Kinder gibt es, die schlanke Eltern haben, und sie selber sind schlichtweg fett.
Der wesentlichste Dickmacher in unserer Gesellschaft ist die Angst! Wovor auch immer.
Angst aber kann nur auf Menschen einwirken, die selbstunsicher sind. Selbstunsichere Menschen wiederum sind ein gefundenes Fressen für die Wirtschaft. Und werden aus diesem Grunde von den Wirtschaftsbossen herangezüchtet wie die Champignons.
Und unsere Eltern und Großeltern, die in das Zeitalter der Werbungslastigkeit hineinwuchsen - und damals viel zu wenig Zeit hatten, sich um diese Bereiche zu kümmern (die hatten alle Hände voll damit zu tun, aus dem Nichtshaben herauszukriechen), konnten diese Selbstunsicherheit bereits ebenfalls nicht von sich abwenden und trainierten ihre Kinder perfekt in diesen Kreislauf hinein.
Wie sich denken lässt, möchte ängstliche Menschen ihre Angst verbergen. Und tun dies zuerst einmal vor sich selber. Sie bauen eine Schutzzone um sich. Ihre Angst wird dadurch zum Nebenprodukt. Wie bei allen realen Ängsten, die ja im Grunde immer innere Ängste ausdrücken.
Dies ist aber dem dicken Menschen nun nicht mehr möglich. Denn er zeigt seine Angst offensichtlich. Muss täglich vor den Augen aller Mitmenschen damit herumlaufen. Logischerweise versucht er, diese Offensichtlichkeit loszuwerden.
Wie wir aber auch sofort erkennen müssen, äußeres Einwirken ist der falsche Weg.
Der richtige wäre natürlich, den Ängsten auf die Spur zu kommen, dann bräuchte er kein Übergewicht mehr. Dies wird aber in den meisten Fällen perfekt verhindert, weil die Unsicherheit der Menschen so stark geschürt wird.
Die meisten Menschen richten sich an der allgemeinen Meinung aus. Sie vertrauen ihren eigenen Wahrnehmungen und Erfahrungen viel zu wenig.
Ein Mensch, der Harmonie zwischen Geist und Körper anstrebt, wird seinem Gewicht nur wenig Bedeutung zuweisen. Er wird versuchen, im Einklang mit seinen eigenen Wahrnehmungen zu leben und diese werden natürlich auch seinen Körper betreffen. Also wird er genau wissen und fühlen, was und wieviel er essen kann, damit er sich in Harmonie mit sich selbst befindet. Und ob er damit nun etwas dicker oder dünner ist, wird vollkommen egal sein.
Es lässt sich denken, dass solche Menschen von der Wirtschaftsmafia nicht geschätzt werden. Was sollte man denen aufs Auge drücken können?
Deshalb wird die öffentliche Meinung und damit das kollektive Unbewusste sorgfältig darauf ausgerichtet, den Menschen vorzugaukeln, dass sie selbst nicht wissen, was für sie gut ist. Das geschieht auf diese Weise, dass uns etwas vorgesetzt wird, das eigentlich nicht erreichbar ist. Und darüber hinaus auch gar nicht wirklich erstrebenswert IST, weil DAS ja dann wirklich die Gesundheit schädigt. Und nicht nur die des Körpers ...
Wir leben in einer Überflussgesellschaft, in einer Konsumgesellschaft, die den Genuss und das Highlife an oberste Stelle stellt. Wesentlich logischer würde hier doch erscheinen, dass es in dieser Gesellschaft viele dicke, glückliche Menschen geben sollte, die gern spazieren gehen und auf sonnigen Parkbänken sitzen.
Aber was wird uns präsentiert? Hungerhaken bis zum Abwinken. Extremsportler, die mit 20 Jahren bereits halbe Krüppel sind. DAS sind die Vorbilder, die uns hingestellt werden. Doch bitte wer sollte in einem durchschnittlich alltäglichen Leben so herumlaufen? Und wozu?
Es gibt nur einen Grund dafür: Der breiten Masse ihr Unvermögen vor Augen zu führen! Weil sie dadurch keine Selbstsicherheit entwickelt und für die öffentlichen Suggestionen höchst empfänglich ist.
jojo-ex - 20. Jun, 13:03

